Autor: Thomas Suckow (Seite 1 von 4)

Position der KLAREN KANTE zum Ausbau der Sportstätten in Varel

Unsere erste Forderung besteht darin, dass die Erholungsflächen rund um die „Steinernen Pfeiler“ ohne jede Einschränkung erhalten bleiben. Das Waldstadion, die zugehörigen Sportplätze, die Weberei und der Stadtwald gehören den Bürgern der Stadt Varel. Für uns ist es der Bürgerpark „Steinerne Pfeiler“. Bereits vorliegende Pläne und Planskizzen für eine Wohnbebauung auf diesem Gelände weisen wir mit aller Entschiedenheit zurück.

Sollte es dazu kommen, dass auch nur ein kleiner Bereich unserer Sportstätten für die Wohnbebauung freigegeben wird, könnten die Eigentümer der neuen Häuser – so wird in der Regel von den Verwaltungsgerichten entschieden – jederzeit eine Einstellung des Sportbetriebs auf den angrenzenden Grundstücken durchsetzen.

Wenn diese Taktik laufend fortgesetzt würde, käme es ohne jeden Zweifel zu einem vollständigen Verlust aller unserer Sportstätten im gesamten Stadtgebiet von Varel. Weil wir diese Entwicklung befürchten, können wir einer Lösung mit einem Kompromiss – einerseits Sport, andererseits Wohnhäuser – nicht zustimmen. An den „Steinernen Pfeilern“ wollen wir Sport und Erholung, sonst nichts weiter.

Im Überleitungsvertrag der Besitzstände des TuS Varel an die Stadt Varel ist eindeutig festgeschrieben, dass die vorhandenen Anlagen erhalten, gepflegt, entwickelt und für den Sport weiterhin zur Verfügung gestellt werden müssen. Dieser Vertrag wurde gegen Ende der Fünfzigerjahre geschlossen.

So, wie wir diese Zeit seither übersehen können, hat sich die Stadt zu keinem Zeitpunkt an die Auflagen aus diesem Vertrag gehalten. Das war und ist immer noch am Zustand der Vareler Sportstätten deutlich zu erkennen.

An die Verpflichtungen, die der Stadt aus diesem Vertrag zur Förderung, Pflege und Entwicklung des Sports in Varel erwachsen, haben sich die zuständigen Bürgermeister und Mitglieder des Rates bis in diese Tage hinein nie gehalten. Weiterlesen

Neue Sportstätten und Grundstücksgeschäfte in Varel

Am Ortsrand von Varel sollen nach dem Vorschlag des Bürgermeisters ein Fußballplatz und ein Leichtathletikstadion gebaut werden. Diesen Vorschlag unterstützen wir, denn wir möchten, dass es in unserer Stadt ausreichend viele schöne und geeignete Sportstätten gibt.

Allerdings sollen wir dafür auf das Waldstadion mit den angrenzenden Sportfeldern verzichten. Die sollen verkauft werden, weil die Zuschüsse des Bundes für die neuen Projekte am Ortsrand angeblich nicht ausreichen.

Wir verstehen nicht, dass man zum Bau von neuen Sportstätten die vorhandenen Anlagen für den Sport an der Windallee zerstören und verkaufen muss. Dafür ist weit und breit kein vernünftiger Grund zu erkennen.

Gegen diesen Teil der Planung wenden wir uns aus guten Gründen mit allem Nachdruck. Wir brauchen beide Anlagen: die neuen Sportstätten am Ortsrand und genauso die kompletten Sportfelder mit dem Stadion an den „Steinernen Pfeilern“.

Das Geld für die Neubauten sollte nicht aus dem Bereich des Sports kommen, weil auf diese Weise kein Fördereffekt zu erreichen ist. Hier muss eine Position im allgemeinen Haushalt – das ist der Normalfall – eingerichtet werden.

Ein Nebeneffekt der Planungen des Bürgermeisters ist, dass in unmittelbarer Nähe des Stadtkerns große Flächen an wertvollem Bauland entstehen werden. Insgesamt ist mit überschlägig 7 ha zu rechnen.

Alle, denen die Entwicklung des Sports in Varel am Herzen liegt, sollten sich am Dienstag, dem 30. Juli 2019, pünktlich um 19:00 Uhr im großen Saal des Rathauses an der Windallee einfinden und die Gelegenheit nutzen, sich zu dem geplanten Projekt eine Meinung zu bilden oder besser noch mit eigenen Beiträgen an der Diskussion teilzunehmen.


Cornelia Papen
für die
KLARE KANTE

Satzung KLARE KANTE – Wählergemeinschaft für Varel und Friesland

Das ist der Plan

Wir haben für unsere Wählergemeinschaft den Namen KLARE KANTE gewählt. Damit betonen wir den Anspruch, die anstehenden Aufgaben und Probleme in Varel und Friesland klar und deutlich anzusprechen. Dabei wollen wir kein Blatt vor den Mund nehmen.

Unsere Themen

Es kann nicht die Aufgabe einer regional aktiven Wählergemeinschaft sein, die allgemeinen politischen Verhältnisse im Land zu regeln. Das wollen wir nicht, das können wir nicht.

Jedoch gibt es übergeordnete Aufgaben, bei denen wir uns nicht auf die Stadt Varel und den Landkreis Friesland beschränken können und wollen. Dazu gehören die Achtung der Würde des Menschen und das friedliche Zusammenleben aller Bürger. Unverzichtbar ist die Bewahrung unserer Lebensräume für die zukünftigen Generationen. Wir müssen und werden dabei mithelfen, dass es in unserer Region auch in Zukunft noch frisches Wasser, sauberen Boden und reine Luft gibt.

Unser Tätigkeitsgebiet sind die Stadt Varel und der Landkreis Friesland. Da sind Mindeststandards zu setzen: Wir alle brauchen bezahlbare Wohnungen im guten Zustand, faire Löhne an einem sicheren Arbeitsplatz, zukunftsfähige Ausbildung an unseren Schulen und einen dicht vernetzten Verkehrsverbund, mit dem wir unsere Ziele sicher erreichen können. Weiterlesen

Trainingsmöglichkeiten im Winter – Fußballer müssen auch im Winter trainieren können, um in den höheren Klassen konkurrenzfähig zu bleiben

In Varel sollen neue Sportplätze für den Übungsbetrieb der Vereine angelegt werden. Eine respektable Anschubfinanzierung in Höhe von etwa 4 Millionen EURO steht dafür zur Verfügung, die unsere Stadt im Rahmen einer bundesweiten Ausschreibung für dieses Projekt erhalten soll.

Die Fußballspieler möchten im Winter auf Kunstrasen trainieren, in der Diskussion ist die Rede von bis zu 3 Plätzen. Es steht außer Zweifel, dass man auf Kunstrasen im Winter wesentlich einfacher und erfolgreicher die Leistungsfähigkeit der Mannschaften verbessern kann, als auf aufgeweichten matschigen Plätzen, die eine Decke aus Naturrasen besitzen. Weiterlesen

Warum soll das Waldstadion verkauft werden?

Auch bei genauem Hinsehen ist weit und breit kein vernünftiger Grund zu erkennen, weshalb das Waldstadion verkauft werden muss.

Schon seit längerer Zeit wird in den Amtsstuben des Rathauses und in der Umgebung der Ratsversammlung darüber geredet, dass die Sportanlagen an der Windallee inklusive Waldstadion und Tivoli nicht mehr den modernen Ansprüchen genügen und dass es besser wäre, die Anlagen insgesamt zu verkaufen und vielleicht irgendwo im Gelände der Gemeinde neu wieder aufzubauen oder auch nicht. Weiterlesen

Das Waldstadion soll nicht verkauft werden!

Das Waldstadion, die Rasenflächen an der Windallee, die Wiesen bei der Weberei und der Stadtwald haben ein hohes Entwicklungspotenzial für den Sport.

In den letzten Jahren ist der Vareler Stadtwald zu einem beliebten Treffpunkt der Freizeitsportler geworden. Zunächst sah es nach der Übernahme des Stadtwaldes durch das Forstamt Neuenburg danach aus, als ob der Stadtwald auf reine Holzproduktion umgestellt werden sollte. Jetzt findet man für den Sport dort ein ideales Revier vor, in dem man beim Radfahren, Joggen, Walken und auch beim spazieren gehen seinen Spaß finden kann. Weiterlesen

Info im Irgendwo – Zur Informationsveranstaltung „Sport- und Bürgerpark“ Varel. Von Hans Joachim (Hajo) Teschner

Mit freundlicher Genehmigung des parteilosen Autors Hans Joachim (Hajo) Teschner dokumentieren wir seinen Beitrag „Info im Irgendwo – Zur Informationsveranstaltung „Sport- und Bürgerpark“ Varel oder: Das Wischi-Waschi als Erkenntnisgewinn“:

„Beim Infoabend (27.05.2019) des Vareler Bürgermeisters Wagner zum Thema Sport- und Bürgerpark konnte man aus dem von ihm vorgetragenen Schwurbel aus Andeutungen, Power Point Folien & vagen Erklärungen auch konkrete Erkenntnisse herauspicken. Weiterlesen

Sportforum/Bürgerpark – Der Bürgermeister der Stadt Varel antwortet auf die Fragen der KLAREN KANTE (Dokumentation)

Ist Ihnen bekannt, dass mit der Installation eines Kunstrasenplatzes mit einem üblichen Untergrund aus Altreifen eine nicht unerhebliche Menge an Mikroplastik freigesetzt wird, die durch Wind und Wasser in unsere Nahrungskette einfließt? Es hat sich herausgestellt, dass Kunstrasenflächen die drittgrößte Quelle für Mikroplastikeinträge in die Umwelt in Deutschland darstellen, insgesamt 11 000 Tonnen pro Jahr. Sollten nicht alle Menschen an ihre Umwelt denken, besonders für die nachfolgenden Generationen?

„Die von Ihnen aufgezeigten Daten sind hier in ähnlicher Art bekannt. Im Rat der Stadt wird über dieses Thema gesprochen und diskutiert. Die Gruppe G 6 hat hierzu einen Moratoriumsantrag gestellt, der in den Gremien diskutiert wird.“

Ist Ihnen bekannt, dass die Verletzungsgefahr mit Spätfolgen auf Kunstrasenplätzen deutlich größer ist als auf Naturrasenflächen? Nach Aussage von Sportorthopäden bekommen Kinder, die sich noch im Wachstum befinden, vermehrt Knorpelschäden in Sprung- und Kniegelenken.

„Wenn man sich mit der Thematik „Kunstrasen“ beschäftigt, kann man auch hier viele Äußerungen und Darstellungen in einschlägigen Zeitungen nachlesen. Gerne können Sie mir die Ihnen sicher vorliegende Untersuchung zuleiten. Dass es zu einer erhöhten Verletzungsgefahr kommen kann, scheint mir nicht unplausibel. Auf den lesenswerten Bericht in der Frankfurter Allgemeinen vom 08.06.2015 (Autor Andreas Frey) möchte ich verweisen. Zwischenzeitlich schreitet die Entwicklung sicher weiter.“ Weiterlesen

Strassenverhältnisse/Verkehrskonzepte – Fragen an den Bürgermeister der Stadt Varel

Sehr geehrter Herr Wagner,

ich bin seit über vier Jahrzehnten Fahr- und Verkehrslehrer. Mit der Wählergemeinschaft KLARE KANTE haben wie einige Fragen zu den Strassenverhältnissen und Verkehrskonzepten innerhalb und außerhalb der Stadt Varel zu stellen. Weiterlesen

Sportforum/Bürgerpark – Fragen an den Bürgermeister der Stadt Varel

Sehr geehrter Herr Wagner,

Die Wählergemeinschaft KLARE KANTE möchte Sie um die Beantwortung einer Reihe von Fragen bitten, die im Zusammenhang mit dem geplanten Sportforum/Bürgerpark stehen.

Kürzlich ist bekannt geworden, dass der Stadt Varel ein Bundeszuschuss für die Realisierung des Sportforums in der Höhe von vier Millionen EURO zugesprochen worden ist. Wir möchten wissen, wie dieser Betrag verwendet werden soll. Es geht dabei um die Qualität von Kunstrasen, die zugehörige Ausgestaltung und die Lage des Projekts in der Stadt.

Niemand weiß, was Sie unter dem von Ihnen immer wieder in die Debatte eingebrachten sogenannten Bürgerpark verstehen. Außer Ihren irritierenden Floskeln gibt es dazu keine klaren Vorstellungen, geschweige denn bindende Beschlüsse. Wenn der Bürgermeister der Stadt ein Projekt wie einen Bürgerpark vorschlägt, dann erwarten wir selbstverständlich, dass er seine Vorstellungen dazu klar und deutlich in der Öffentlichkeit vorträgt.

Ganz allgemein weisen Sie fortlaufend darauf hin, dass mit dem Bau des Sportforums herrliche Zeiten für den Sport und die Freizeitgestaltung in Varel anbrechen werden. Wenn es jedoch an die Einzelheiten geht, werden Ihre Verlautbarungen zunehmend wortkarg. So verwundert es niemanden, dass in der Stadt Gerüchte über gravierende Veränderungen des Stadtbildes herumschwirren. Auch hier erwarten wir dringend Aufklärung. Weiterlesen

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