Vor etwa zwei Wochen traf sich eine Gruppe der Anwohner an der Von-Tungeln-Strasse mit dem Bürgermeister.

Etwa eine Stunde sah man sich gemeinsam die Verkehrssituation an, bevor man sich verabredete, in der Mitte des Monats Mai endgültig eine vernünftige Lösung zu finden. So geht es nicht weiter.

Im Gespräch kam heraus, dass die Betonringe deshalb in die Von-Tungeln-Strasse gerollt worden waren, weil zwei Bürger um eine Verkehrsberuhigung nachgesucht hatten.

Damit auf keinen Fall ein falscher Eindruck entstehen kann: Gefährdungen unserer Bürger darf es nicht geben, auch oder gerade wenn es sich um einzelne Personen handeln sollte.

Dieser Bürger hatte sein Ansinnen damit begründet, dass er nicht rückwärts aus seiner Einfahrt auf die Strasse fahren wollte. Das musste er auch nicht.

Vielleicht hätte man bei einer ausführlichen Beratung darauf kommen können, dass unser Bürger rückwärts in seine Einfahrt hinein fährt, wenn er nach Hause kommt, und dann vorwärts wieder heraus, wenn er sich wieder auf den Patt macht.

Das wollte er offenbar nicht, oder war es ihm nicht zuzumuten?

Ja, und dann fanden die überschüssigen alten Betonringe vom städtischen Bauhof einen neuen Lagerplatz auf unserer Von-Tungeln-Strasse.

Trotzdem bleibt – zurückhaltend gesagt – rätselhaft, wie es möglich ist, ohne viel Aufhebens die Bewohner eines ganzen Stadtquartiers zum Slalomfahren anzuleiten!

 

KLARE KANTE – Wählergemeinschaft für Varel und Friesland