Unsere erste Forderung besteht darin, dass die Erholungsflächen rund um die „Steinernen Pfeiler“ ohne jede Einschränkung erhalten bleiben. Das Waldstadion, die zugehörigen Sportplätze, die Weberei und der Stadtwald gehören den Bürgern der Stadt Varel. Für uns ist es der Bürgerpark „Steinerne Pfeiler“. Bereits vorliegende Pläne und Planskizzen für eine Wohnbebauung auf diesem Gelände weisen wir mit aller Entschiedenheit zurück.

Sollte es dazu kommen, dass auch nur ein kleiner Bereich unserer Sportstätten für die Wohnbebauung freigegeben wird, könnten die Eigentümer der neuen Häuser – so wird in der Regel von den Verwaltungsgerichten entschieden – jederzeit eine Einstellung des Sportbetriebs auf den angrenzenden Grundstücken durchsetzen.

Wenn diese Taktik laufend fortgesetzt würde, käme es ohne jeden Zweifel zu einem vollständigen Verlust aller unserer Sportstätten im gesamten Stadtgebiet von Varel. Weil wir diese Entwicklung befürchten, können wir einer Lösung mit einem Kompromiss – einerseits Sport, andererseits Wohnhäuser – nicht zustimmen. An den „Steinernen Pfeilern“ wollen wir Sport und Erholung, sonst nichts weiter.

Im Überleitungsvertrag der Besitzstände des TuS Varel an die Stadt Varel ist eindeutig festgeschrieben, dass die vorhandenen Anlagen erhalten, gepflegt, entwickelt und für den Sport weiterhin zur Verfügung gestellt werden müssen. Dieser Vertrag wurde gegen Ende der Fünfzigerjahre geschlossen.

So, wie wir diese Zeit seither übersehen können, hat sich die Stadt zu keinem Zeitpunkt an die Auflagen aus diesem Vertrag gehalten. Das war und ist immer noch am Zustand der Vareler Sportstätten deutlich zu erkennen.

An die Verpflichtungen, die der Stadt aus diesem Vertrag zur Förderung, Pflege und Entwicklung des Sports in Varel erwachsen, haben sich die zuständigen Bürgermeister und Mitglieder des Rates bis in diese Tage hinein nie gehalten. Weiterlesen